Keine Pflicht zur Herausgabe von Daten auf EU-Servern für US-Unternehmen

Microsoft hat es geschafft! Das Unternehmen hat dafür gekämpft, dass Daten, die es in Rechenzentren außerhalb der USA gespeichert hat, nicht an die US-amerikanischen Ermittlungsbehörden herausgeben werden müssen. Im Jahr 2014 wurde Microsoft von einem US-Gericht dazu verurteilt, die Daten eines Outlook.com-Kontos herauszugeben, die im irländischen Rechenzentrum von Microsoft gespeichert waren.

Gegen dieses Urteil ist Microsoft in Berufung gegangen und hat nun gewonnen. Es besteht keine Herausgabepflicht, wenn die Daten außerhalb der USA gespeichert sind.… Weiterlesen

Vorratsdatenspeicherung: Inhalte von SMS werden gespeichert

Heute entscheidet der Bundestag über die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung in der abgeänderten Form, nachdem die Vorratsdatenspeicherung durch das Bundesverfassungsgericht gekippt worden war.
Die Wiedereinführung ist sehr umstritten. Kritiker bemängeln zu Recht, dass ein Sicherheitsgewinn durch die Vorratsdatenspeicherung nicht gegeben sei, dafür aber massive Beeinträchtigungen der Persönlichkeitsrechte der Bürger damit einhergehen. Die Bundesregierung betont, dass sich die Vorratsdatenspeicherung nur auf die Verbindungsdaten, nicht aber auf die Kommunikationsinhalte beziehe.
Weiterlesen

Geleakte Nackt-Fotos: Das Internet braucht bessere Authentifizierungsinstrumente

Die gehackten iCloud-Accounts einiger Prominenter haben für viel Aufsehen gesorgt. Weniges verletzt die Privatsphäre mehr, als wenn intime Fotos im Internet kursieren, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren.

Die ursprünglichen Vermutung, dass die Hacker die iCloud-Accounts durch Brute-Force-Attacken geknackt hätten, hat sich nicht bestätigt. Apple verneint einen entsprechenden Angriff über die Find-my-phone-Funktion. Stattdessen kamen die Hacker wohl über eine Phishing-Attacke oder über erratene Sicherheitsfragen an die Accounts.
Weiterlesen

Geleakte Nackt-Fotos: Warum die Schuld nicht wirklich bei Apple liegt

Nicht Apple trägt allein die Schuld dafür, dass mehrere Prominente Opfer eines Hacks wurden, bei dem sich die Täter Zugriff auf zahlreiche Fotos von den Promis verschafften, die diese zum Teil in äußerst intimen Momenten zeigen.
Zwar spricht viel dafür, dass die Fotos von Apples Cloudspeicherdienst iCloud stammten und dass die dort enthaltene FindMyPhone-Option nicht gegen Brute-Force-Attacken gesichert war, wie es eigentlich längst Standard sein sollte.
Weiterlesen